Saloppe bleibt!

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  • Video: Eva Jähnigen im Interview für den Erhalt der Saloppe und des ansonsten unbebauten Waldstückes
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    Verpachten statt verkaufen - Keine weiteren Privatisierungen am Elbhang

    Kritisch würdigen wir den geplanten Verkauf des historischen Wasserwerkes Saloppe an das Carte Blanche. Meldungen zufolge sei ein entsprechender Kaufvertrag zwischen der Drewag und den Betreibern des Travestie-Revue-Theaters bereits in Vorbereitung. Der Sprecher der Grünen Dresdens, Marvin Fischer, begrüßt zwar eine Nutzung des historischen Gebäudes durch das engagierte Varieté, hält aber einen Verkauf für den falschen Weg. "Privatisierungen in diesem sensiblen Teil des Elbhanges sind falsch. Die Öffentlichkeit muss langfristig die Kontrolle über die Entwicklung behalten. Was würde geschehen, wenn sich das Konzept des Carte Blanche nicht auszahlt?" Fischer fordert die Stadt auf, ein neues Nutzungskonzept der Saloppe über einen langfristigen Pachtvertrag voranzutreiben. Außerdem sollte der Bürgerstiftung, die sich um eine öffentliche Nutzung der Saloppe als Kultur- und Vereinshaus bemüht, eine weitere Chance zur Realisierung ihres Konzeptes geboten werden.

    Die Investoren halten unterdessen an dem Vertrag fest. Er sei mit der Stadt ausgehandelt, sagten sie.